Kragarmtreppe in Eiche mit Stufen aus Kunden-Parkett
Massiveichenstufen aus dem Parkett des Bauherrn, rahmenloses Klarglasgeländer, Kragarmkonstruktion in tragender Stahlbetonwand. Stufen und Bodenbelag aus einer Materialcharge.
Bei diesem Projekt aus dem Rhein-Main-Gebiet sollte sich die neue Kragarmtreppe nicht als eigenes Element absetzen, sondern den Bodenbelag visuell fortsetzen. Der Bauherr hatte sein Eichenparkett bereits ausgewählt. Wir haben dieselbe Materialcharge übernommen und im eigenen Werk zu massiven Trittstufen verarbeitet. Im fertigen Zustand ist nicht erkennbar, wo der Boden endet und die Stufe beginnt.
Die Aufgabe
Gewünscht war eine freitragende Treppe in Eiche, die offen wirkt und gleichzeitig den vorhandenen Parkettboden des Wohnbereichs nahtlos fortführt. Die Konstruktion sollte verdeckt in der Wand verschwinden, das Geländer die klare Linienführung nicht stören.
Unsere Lösung
Wir haben das Parkett des Bauherrn als Stufenmaterial weiterverarbeitet. Jede Trittstufe ist ein eigenständiges Bauteil mit verleimter Tragkonstruktion im Inneren, außen in der Optik des Bodenparketts. Die Oberflächenbehandlung wurde auf das vorhandene Parkett abgestimmt - gleicher Ölhersteller, gleicher Farbton, gleicher Glanzgrad. Das rahmenlose Klarglasgeländer ist im Bodenprofil eingespannt und lässt die Stufen komplett frei.
Konstruktion und Statik
Die Treppe steht an einer Stahlbeton-Wand mit 24 cm Stärke - der Idealfall für eine Kragarmkonstruktion. Die Treppe steht an einer Stahlbetonwand mit ausreichender Stärke - der Idealfall für eine Kragarmkonstruktion. Die Stahlbolzen wurden in vorgebohrte Öffnungen eingeklebt, die Bewehrungslage vor jedem Bohrloch geortet. Sämtliche Stahlteile sind nach DIN EN 1090 gefertigt und mit dokumentierten Schweißnähten ausgeführt. Weitere Details zur Wandprüfung finden Sie in unserem Wand-Check.
Planen Sie Ähnliches?
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