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Stufenmaterial im Fokus

Kragarmtreppe in Keramik oder HIMACS – die pflegeleichte Alternative zu Holz und Stein

Betonoptik ohne Beton, Reinweiß ohne Fugen, Natursteinoptik ohne Naturstein-Gewicht: Keramik und der Mineralwerkstoff HIMACS sind die modernen Stufenmaterialien für alle, die klare Flächen und minimale Pflege wollen. Wir haben beide Werkstoffe in 7 Kragarmtreppen-Projekten verbaut – hier steht, wie sie sich unterscheiden, wie wir sie verarbeiten und was sie kosten.

7 Projekte realisiert 3× Keramik, 4× HIMACS
18.500 €–20.500 € netto Richtpreise der gebauten Projekte
0 Fugen bei HIMACS Gehrungs-Verklebung, Übergänge unsichtbar
DIN EN 1090 Unterkonstruktion überdimensioniert – Keramik toleriert keine Bewegung

Zwei Werkstoffe, ein Ziel: perfekte Flächen

Unter „Keramiktreppe" laufen bei uns zwei unterschiedliche Werkstoffe, die wir je nach Wunschoptik einsetzen:

Keramik ist gebrannte Feinsteinzeug-Platte – extrem hart, kratzfest, hitzebeständig und unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Ideal, wenn die Treppe die Optik des Fliesen- oder Natursteinbodens aufnehmen soll. In unseren Projekten kam sie in Anthrazit mit Natursteinoptik, in hellen Weißtönen und in klassischer Ausführung zum Einsatz.

HIMACS ist ein Mineralwerkstoff (Acryl-Compound von LX Hausys, vergleichbar mit Corian): porenfrei, durchgefärbt und – das ist der entscheidende Unterschied – fugenlos verarbeitbar. Die Platten werden an den Kanten auf Gehrung geschnitten und verklebt; nach der Verarbeitung ist der Übergang nicht mehr sichtbar. Jede Stufe wirkt wie aus einem Stück. Kleine Kratzer lassen sich ausschleifen, weil das Material durchgefärbt ist.

So verarbeiten wir Keramik und HIMACS auf der Kragarm-Konstruktion

Beide Werkstoffe sind Beläge, keine tragenden Platten – getragen wird jede Stufe von unserer verdeckten Stahl-Unterkonstruktion nach DIN EN 1090. Die Besonderheit gegenüber Holzstufen: Keramik toleriert keine Bewegung. Deshalb dimensionieren wir die Stahlträger bewusst über, sodass rechnerisch keine spürbare Durchbiegung entsteht, und verkleben den Belag vollflächig auf dem Träger. Das Ergebnis ist eine Stufe, die sich anfühlt wie massiver Stein – ohne dessen Gewicht in der Wandverankerung.

Bei HIMACS fertigen wir den kompletten Stufenkörper mit Gehrungskanten, sodass auch die Stirnseiten fugenlos durchlaufen. Auf Wunsch integrieren wir LED-Lichtlinien direkt in die Wandseite – in unserem Projekt in Merzig sitzt die Beleuchtung unsichtbar unter den weißen HIMACS-Stufen.

Für wen sich welcher Werkstoff eignet

Keramik – wenn die Treppe zum Boden passen soll
Feinsteinzeug gibt es in nahezu jeder Boden-Optik (Betonoptik, Naturstein, uni). Die Treppe wird optisch zur Fortsetzung des Bodens – wie in unserem Projekt in Calw. Härteste Oberfläche im Vergleich, unempfindlich gegen Kratzer und Hitze.
HIMACS – wenn es fugenlos und skulptural sein soll
Reinweiß, Anthrazit oder Betonoptik ohne eine einzige sichtbare Fuge – dafür ist HIMACS prädestiniert. Porenfrei und dadurch fleckenunempfindlich, angenehm warm in der Haptik, reparierbar durch Ausschleifen. Unsere Projekte in Hanau, Hattersheim, Merzig und Ruppertsweiler zeigen die Bandbreite.
Beide – wenn Pflegeleichtigkeit zählt
Kein Ölen, kein Nachschleifen wie bei Holz: feucht wischen genügt. Für stark genutzte Familientreppen und puristische Interieurs die entspannteste Wahl.

Was eine Kragarmtreppe in Keramik oder HIMACS kostet

Unsere 7 realisierten Keramik- und HIMACS-Projekte lagen zwischen 18.500 € und 20.500 € netto – komplett mit Statik, Fertigung, Verankerung und Montage. Damit liegen beide Werkstoffe im selben Rahmen wie Massiveiche mit Glasgeländer; die aufwendigere Belag-Verarbeitung gleicht sich mit dem entfallenden Massivholz-Anteil in etwa aus. Alle Preisfaktoren erklärt der Preis-Ratgeber, den Ablauf von der Anfrage bis zur Montage der Bauablauf-Ratgeber.

Alle 7 Keramik- und HIMACS-Projekte im Detail

Jede Karte führt zur vollständigen Projektseite mit Bildern, Eckdaten und Beschreibung:

Häufige Fragen

Kragarmtreppe in Keramik & HIMACS – FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Keramik- und HIMACS-Stufen?

Keramik ist gebranntes Feinsteinzeug – extrem hart, kratzfest und in vielen Boden-Optiken erhältlich. HIMACS ist ein porenfreier Mineralwerkstoff (LX Hausys), der sich fugenlos auf Gehrung verkleben lässt: Jede Stufe wirkt wie aus einem Stück, und kleine Kratzer lassen sich ausschleifen, weil das Material durchgefärbt ist.

Sind Keramikstufen auf einer Kragarmtreppe nicht zu schwer oder zu spröde?

Nein – der Belag trägt nicht selbst. Jede Stufe sitzt auf einer verdeckten Stahl-Unterkonstruktion nach DIN EN 1090, die wir bewusst überdimensionieren, damit keine spürbare Durchbiegung entsteht. Keramik toleriert keine Bewegung – genau darauf ist unsere Konstruktion ausgelegt.

Wie pflege ich eine Keramik- oder HIMACS-Treppe?

Feucht wischen genügt. Anders als geölte Holzstufen brauchen beide Werkstoffe kein Nachölen und kein Schleifen. HIMACS ist porenfrei und dadurch fleckenunempfindlich; bei tieferen Kratzern lässt es sich ausschleifen und polieren.

Was kostet eine Kragarmtreppe mit Keramik- oder HIMACS-Stufen?

Unsere 7 realisierten Projekte lagen zwischen 18.500 € und 20.500 € netto (zzgl. 19 % MwSt.) – komplett mit Statik, Fertigung, Verankerung und Montage. Damit liegen beide Werkstoffe im selben Rahmen wie Massiveiche mit Glasgeländer.

Kann die Treppe dieselbe Optik wie mein Fliesenboden bekommen?

Ja – das ist eine der Stärken von Keramik: Feinsteinzeug gibt es in nahezu jeder Boden-Optik, teils sogar aus derselben Serie wie der Bodenbelag. Bei HIMACS wählst du aus der Farbkollektion von LX Hausys, z. B. Reinweiß, Anthrazit oder Betonoptik – wie in unserem Projekt in Hattersheim passend zum Boden des Kunden.

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